Gartenschere

Gardena 8790-20 Comfort Gartenschere
Gardena 8790-20 Comfort Gartenschere

Die Gartenschere, Rebschere oder Rosenschere ist wohl das wichtigste Werkzeug für den Gärtner. 1819 ist die erste moderne Gartenschere entstanden.

Blickt man in der Historie zurück wurde die Gartenschere ab 1850, bedingt durch den Weinbau, flächendeckend in Deutschland eingesetzt.

Amboss- oder Bypass-Schnittprinzip

Man unterscheidet bei der Gartenschere zwei unterschiedliche Schnittprinzipien: Amboss und Bypass. Bei der Amboss-Schnittmethode ist der eine Teil der Schere scharf, der andere bietet eine flache Auflagefläche. Nur die scharfe Seite schneidet den Trieb.

Der Vorteil bei dieser Schnittmethode ist, dass man relativ viel Druck beim Schneiden ausüben kann. Es besteht aber die Gefahr, den Trieb zu quetschen, wodurch das Risiko von Krankheiten erhöht wird. Demnach ist die Amboss-Variante bei nicht verholzten Trieben ungeeignet. Die zweite Schnittmethode ist der Bypass.

Hierbei sind beide Seiten der Schere scharf und funktionieren wie herkömmliche Scheren. Beide Seiten schneiden den Trieb und es kommt nicht zu großartigen Quetschungen. Bei dieser Schnittmethode ist mehr Kraft von Nöten als mit der Amboss-Gartenschere.

Qualität bei Gartenschere

„Qualität hat seinen Preis!“ Diesen Spruch kennen wir alle. Oft ist das nicht die ganze Wahrheit, aber bei den Scheren für den Garten trifft er voll und ganz zu. Wer länger als ein paar Arbeitsstunden etwas von seiner Schere haben möchte sollte zu Gartenscheren mit Qualität greifen.

Nur was ist hierbei zu beachten? Es gibt mehrere Qualitätsmerkmale. Die beiden Klingen sollten aus gehärtetem Stahl bestehen und sehr scharf sein. Das ist wichtig für einen sauberen Schnitt. Der Griff weist eine rutschfeste Oberfläche auf, damit sicher gearbeitet werden kann. Eine gute Gartenschere verfügt über einen Feststeller, der dazu dient, die sich selbst öffnende Schere bei Nichtbenutzung zu verschließen.

Gartenscheren minderer Qualität fallen bereits bei den verarbeiteten Materialen negativ auf. Oft wird Plastik verwendet und die Klingen werden sehr schnell stumpf. Der Markt hält sogar für Linkshänder die entsprechenden Scheren bereit.

Richtige Pflege

Dieser Teil wird, wie bei so vielen Gartengeräten, oft vernachlässigt. Erstaunlich wenn man bedenkt, dass Lebensdauer und Benutzerfreundlichkeit mit geringem Aufwand erheblich gesteigert werden können. Wichtig ist es immer mit scharfen Klingen zu arbeiten.

Es empfiehlt sich die Gartenschere ein- bis zweimal in der Saison nachzuschärfen. Natürlich kommt es auf die Gebrauchsintensität an. Bei einer stumpfen Klinge kommt es zu Quetschungen an der Pflanze und sie wird geschwächt. Außerdem sollte die Schere nach Gebrauch gereinigt werden. So wird das Infektionsrisiko der Pflanze beim nächsten Rückschnitt gesenkt.

Elektrische Gartenscheren

Wer viel mit Rückschritt zu tun hat oder nicht mehr die nötige Kraft aufwenden kann, wird die elektrische Variante zu schätzen wissen. Bei langen und repetierenden Arbeiten ist sie Gold wert! Überwiegend findet sie im professionellen Bereich ihre Verwendung. Für den normalen Hobbygärtner ist sie wahrscheinlich überdimensioniert.

Fazit

Bei dem wichtigsten Gartenhelfer sollte auf Qualität gesetzt werden. Die Gartenschere ist für kleinere Triebstärken geeignet. Die Amboss-Schere bietet sich bei verholzten Pflanzen an. Mit der Bypass-Schnittmethode werden weichere Triebe geschnitten. Mit der entsprechenden Pflege kann man lange Freude an seiner Gartenschere haben!

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